Zum Christkindelmarkt, Stollen und Herrnhuter Stern ins alte Görlitz

Es duftet nach Waffeln, gebrannten Mandeln und Gewürzen. Kunsthandwerker und Händler bieten ihre Waren feil. Zur Stärkung gibt es schlesischen Mohnstollen und zum Aufwärmen Glühwein. In der Oberlausitz, der Heimat des Herrnhuter Sterns, gibt es einen Weihnachtsmarkt vor ganz besonderer Kulisse: dem Christkindelmarkt in der historischen Altstadt von Görlitz.

Ein „steingewordenes Geschichtsbuch der Architektur“ ist die 55.000-Einwohner-Stadt mit ihren 4.000 denkmalgeschützten Gebäuden. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Städten blieb Görlitz von den Bomben des Zweiten Weltkrieges und den Bausünden der Nachkriegszeit verschont. Geblieben ist eine geschlossene Altstadt mit verwinkelten Gassen, massiven Befestigungsanlagen, ehrwürdigen Kirchen, reich verzierten Fassaden und Bürgerhäusern aus allen Epochen – von der Gotik über die Renaissance und den Barock bis hin zum Jugendstil. 2010 feierte sich Görlitz als europäische Kulturhauptstadt. Vom Bahnhof gelangt man den Straßenbahngleisen folgend durch die Berliner Straße über den Postplatz direkt in die Altstadt.

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